29. Oktober 2005

Acid Jazz Night @ Depot

22:00 »

Smoove ist ein musikalischer Grenzgänger par excellence und zur Zeit eine Art Shooting-Star der aktuellen englischen Breakbeat-Szene. Funk, Northern Soul, Hip Hop und Jazz vermischt er in typisch britischer Manier zu einem homogenen Ganzen. „Coming Back / The Revolution will be televised“ stieg auf Platz 4 der der offiziellen „Breaks & Beats“ Charts UK ein. Ein Tanzflächen-Füller für alle Soul-/Funk und Freestyle-Floors! Der Release löste in nahezu allen musikalischen Lagern der englischen Produzenten-Szene ein großes und durchweg positives Echo aus. Neben seiner aktuellen Veröffentlichung und einem aktuellen Remix für Dynamo Produktions „Message For The King“ (Unique Rec.) steht für Anfang 2005 nun endlich auf ACID JAZZ Records sein Debütalbum „Dead Men‘s Shirts“ an.

Smoove startete seine Karriere in den frühen 90ern. Bereits 1991 begann er eigene Musik zu produzieren. Mit seinem ersten Projekt „Ashbrooke Allstars“ (East West Records) landete er gleich einen kleinen Hit: Die Single „Dubbing Up The Peaces!“ erreichte Platz 16 der UK Dance-Charts. Es folgte ein Remix für „No Nose Job“ der US-Hip Hopper Digital Underground. 1998 nahm Smoove einen Song für das Extremsport-Videomagazin „Sprung“ auf. Dieser Erfolg veranlasste Smoove zu einem ersten Solo-Release „He Won`t Get Far“ (zu hören auch auf der „New Testament of Funk“-Compilation).

Ein weiteres Projekt von Smoove ist Rubberneck, ein Funk-Rap Quartett, bei dem Smoove Sänger und großer Entertainer ist.

Acid Jazz Rec.-Gründer und DJ-Legende Eddie Piller bezeichnet Smoove schlicht als einen der besten DJs überhaupt. Und wirklich kaum jemand mischt „Alt“ und „Neu“ so versiert zusammen, wie der Londoner DJ und Produzent Smoove. Seine Sets lassen Soul, Funk mit Hip Hop und Breakbeat zu einem homogenen Ganzen verschmelzen.

Captain Sparky ist ein Mann voller Ideen und Visionen –- eigentlich kein Wunder, denn schließlich ist der vielseitige Künstler, der eigentlich Michal Lipka heißt, der Sohn des berühmten polnischen Science-fiction-Autors Jerzy Lipka.

Seit einigen Jahren bereits ist der sympathische Zwei-Meter-Mann einer der kreativsten Köpfe der Nightlife- und Undergroundszene Polens, mit der Kulturmetropole Warschau als seiner konstanten Homebase.

Vor 15 Jahren startete er dort seine Karriere, zunächst als VJ für heimische Bands wie Primitivo, für die er auch am Keyboard stand. Ab 1997 war Captain Sparky VJ in allen wichtigen Warschauer Clubs, denen er mit seinen Visuals seinen ganz persönlichen Stempel aufdrückte.

Seit 1999 hat Captain Sparky noch ein weiteres Betätigungsfeld für sich entdeckt, und das mit großem Erfolg: er bereichert als DJ und Partyveranstalter die Clubszene Warschaus. Seine Stationen waren hier u.a. der Club „Architect’s Basement“, wo seine DJ-Karriere begann, das „Soul Power“-Kollektiv, das er gemeinsam mit polnischen und englischen DJs ins Leben rief sowie der orientalisch angehauchte „Sheesha Lounge Club“. Zuletzt war er Promoter und Resident DJ in den Warschauer Clubs „Organza“ und „Nu Jazz Bistro Lounge“ aktiv und ist es bis heute im 2004 eröffneten Club Paprotka, wo er an jedem Donnerstag bei der „Brown Sugar Party“ seine Definition eines tanzbaren Clubsounds präsentiert: von Funk und Soul über Disco und HipHop bis hin zu House und Reggae. Internationale Unterstützung bekam er dabei u.a. von DJ Kollegen, wie Florian Keller (Into Somethin`), Smoove (Acid Jazz Rec.), Frank Popp (Unique Rec.) und Puma Strut DJ Team (UK).

In der pulsierenden Warschauer Szene ist Captain Sparky allerdings noch für viele weitere Aktivitäten bekannt. Als Filmemacher reicht sein kreatives Spektrum von Musikvideos für diverse polnische Bands bis hin zu einer Comicserie für das dortige Fernsehen. Darüber hinaus war er nicht nur als Musiker aktiv, sondern auch als Produzent und betrieb zudem von 1998-2000 ein eigenes Plattenlabel. Die Bandbreite der von ihm veröffentlichten Musik war beachtlich und reichte von elektronischer Musik über Acid Jazz und Funk bis hin zu Reggae — alles natürlich made in Polen!


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