02. Oktober 2002

22:21 » Mechanical Destruction

Proppenvoll war es im Robert Johnson, als es galt, Radioboys auftritt möglichst hautnah mitzuverfolgen. Mathew Herbert setzte gekonnt das Konzept, das hinter seinem neuen Radioboy-Album steckt (welches es im Übrigen völlig umsonst zu haben gibt) um. BigMacs wurden an Wände geklatscht, Kellogs-Tüten zerissen und Fernseher mutwillig zerstört und all die wunderbaren Geräusche, die dabei entstanden, wurden ohne Umweg in den Sampler gefüttert, geschickt bearbeitet und manipuliert und dem begeisterten Publikum vor den Latz geknallt.

Wer nun doch noch Radioboy live erleben will, kommt leider zu spät. Weitere Tourdates wird es wohl nicht geben, denn Herbert feilt schon wieder an neuen Ideen.


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