21. März 2003

13:51 » Wieder zurück und weiter …

Er war wahrlich anstrengend unser Ausflug nach Graz, Zagreb und Wien, eine Verschnaufpause gab es dennoch nicht, weshalb wir uns auch erst jetzt wieder zu Wort melden. Fortsetzung nun also unsere „beiden(Unterwegs Teil 1)“:/words/2003/03/14/unterwegs_teil_1.html „Reiseberichte:(Unterwegs Teil 2)“:/words/2003/03/15/unterwegs_teil_2.html Zagreb betörte uns nicht nur durch seinen sozialistischen Charme, sondern vorallem durch die ehrliche Lust am Leben und am Feiern seiner Einwohner. Das Thalia, in dem wir am Samstag Abend spielten, ist eine skurille Bar, deren Einrichtung irgendwo zwischen der Tübinger „Parkgaststätte“:http://www.funkexplosion.de.vu/ und der Tangente liegt. Kaum größer als der Jazzkeller, ohne explizite Tanzfläche, aber mit einem durchaus tanzfreudigem und vorallem offenen Publikum. Bis um halb Vier rockten wir und die Resident-DJs mit Funk, Jazz und Soul und Jo am Saxophon, bis dann die Polizei schließlich das ganze beendete. Obwohl man es hätte erwarten können, war das Wiener Publikum am Sonntag nicht ganz so offen: Platten jazziger Art verfehlten hier gänzlich ihre Wirkung, wohingegen Funk und vorallem Soul mit extrem heftigsten Hüftbewegungen belohnt wurden. Überhaupt scheinen die Wiener eine interessante Spezies zu sein: cool im Auftreten und überhaupt nicht extra-stylish angezogen, legen sie dennoch einen Tanzstil auf’s Parkett, den wir schon lange nicht mehr so erlebt haben (was sicherlich auch daran liegt, daß wir in bestimmte Establisments in unserer Umgebung gar nicht erst um Einlaß ersuchen). Der „Soul Sugar“:http://www.soulsugar.com Abend ist trotzdem (oder gerade deswegen) eine Empfehlung – allein schon wegen seiner traumhaften Location, der Banane im Volksgarten, die im Sommer noch zusätzlich an Reiz gewinnen wird. Fazit: Ein wenig Ermüdet, aber gut gelaunt trafen wir gegen 23.00 Uhr am Montag im Jazzkeller ein und fanden ein ausgelassenes und tanzwütiges Publikum vor, daß von „Telmo A. und Lightwood“:/dates/2003/02/17/lightwood_telmo_a.html verwöhnt wurde. Einen besseren Tour-Abschluß hätte man sich wahrlich nicht wünschen können. Merci!

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