25. Juni 2004

12:47 » Neues aus dem Netz

Es hat sich in den letzten Tagen mal wieder einiges getan im Internet, darunter auch Dinge, die für uns Musik- und Kulturschaffende sehr interessant sind. Zum einen gibt es nun seit letzter Woche „Apples“:http://www.apple.com/de/ „iTunes-Store“:http://www.apple.com/de/itunes/ auch in Deutschland. Einzelne Songs kosten 99 Eurocent, ein ganzes Album Euro 9,99. Ähnliche Preise also wie in den Vereinigten Staaten. Was aber die Anzahl und Verfügbarkeit von Alben und Songs, insbesondere von weniger bekannten Musikern angeht, hinkt der deutsche iTunes-Store seinem amerikanischen Kollegen noch um einiges nach. Apple-Chef Steve Jobs sagte zwar, daß auch in den europäischen iTunes-Stores jeweils über 700.000 Songs zum Download bereitstehen, unsere Recherchen (und die anderer) belegen allerdings etwas anderes. Apple ist daran allerdings wohl nicht allein schuld: so „beklagen(Musikmarkt Online :: Four Music distanziert sich von iTunes)“:http://www.musikmarkt.de/content/news/news_2.php3?bid=9446&th=9446 sich zum Beispiel Fritz Braun und Andreas Läsker von „Four Music“:http://www.fourmusic.com/ darüber, daß ihr Distributionspartner Sony nur einen Teil der Fantastischen-Vier-Produktionen Apple zur Verfügung gestellt habe. Nichts desto trotz wurden in der ersten Woche in den drei europäischen iTunes-Stores (Frankreich, England und Deutschland) mehr als 800.000 Songs verkauft. Das ist doch was. Die andere erfreuliche Neuigkeit liefert uns Creative Commons, die nun ihre Lizenzen auch in Deutschland anbieten. Die Creative-Common-Lizenzen, die nun ins Deutsche übersetzt und dem deutschen Recht angepasst wurden, ermöglichen es jedem und jeder, seine Werke unter bestimmten, rechtlich bindenden Voraussetzungen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. „Janko Röttgers“:http://www.mixburnrip.de/autor.php erklärt in einem Telepolis-Artikel, warum das so toll ist.

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